Was GetResponse ist
GetResponse ist eine Marketing-Plattform mit Sitz in Polen. Im Kern steht das E-Mail-Marketing: Newsletter, automatische Folgen, Segmente. Dazu kommen Landingpages, Formulare, Pop-ups, Webinare, ein Website-Baukasten und Funktionen für Online-Shops.
Der Gedanke einer Suite: Statt fünf Tools mit eigenen Daten arbeitest du in einem System, in dem Kontakte, Kampagnen und Auswertungen zusammenliegen.
Eine Suite ist auch eine Entscheidung über Arbeitsweise
Eine Suite gibt Abläufe vor. Das ist gut, wenn dein Team einheitlich arbeiten soll: gleiche Vorlagen, gleiche Berichte, ein Ort für alles. Es ist hinderlich, wenn ihr viele Sonderfälle habt, die nicht in die Standardabläufe passen.
| Standardisierung passt | Spezialtools passen besser | |
|---|---|---|
| Team | Klein, wenig Spezialwissen, eine Person für Marketing | Spezialisten für E-Mail, Web und Vertrieb |
| Abläufe | Wiederholbar: Lead-Magnet, Willkommensfolge, Newsletter | Viele Sonderwege, eigene Datenquellen |
| Ziel | Weniger Tools, weniger Pflege | Bestes Werkzeug je Aufgabe |
Die wichtigsten Funktionen
- E-Mail-Marketing mit Editor, Vorlagen, Segmenten und Versand nach Zeitzone.
- Automationen als Ablauf mit Auslösern, Bedingungen und Aktionen, in den höheren Tarifen umfangreicher.
- Landingpages und Formulare zum Sammeln von Kontakten.
- Webinare direkt in der Plattform, je nach Tarif.
- Kontaktverwaltung mit Tags, Scoring und Feldern.
Was GetResponse 2026 kostet
GetResponse rechnet nach Tarif und Kontakten ab. Einstiegspreise in US-Dollar für 1.000 Kontakte bei monatlicher Zahlung, Stand November 2026 laut öffentlicher Preisangaben:
| Tarif | Ab im Monat | Nutzer |
|---|---|---|
| Starter | 19 $ | 3 |
| Marketer | 59 $ | 5 |
| Creator | 69 $ | 5 |
| Enterprise | auf Anfrage | nach Vereinbarung |
Jährliche Zahlung ist laut Anbieter rund 18 Prozent günstiger. Mit wachsender Liste steigen die Preise deutlich. In Euro werden teils andere Beträge ausgewiesen. Prüf die aktuelle Preisseite.
Typisches Szenario: der Wechsel
Viele kommen zu GetResponse, weil das bisherige Setup gewachsen ist: ein Newsletter-Tool, ein Seitenbaukasten, ein Webinar-Tool, alles mit eigenen Kontakten. Der Wechsel lohnt sich, wenn ihr dadurch wirklich Tools abschafft und nicht nur eines dazunehmt.
- Bestandsaufnahme: Welche Tools, welche Kontakte, welche Abläufe gibt es heute?
- Was zieht um, was bleibt, was fällt weg?
- Kontakte nur mit gültiger Einwilligung übernehmen.
- Abläufe neu bauen statt eins zu eins kopieren, oft geht es einfacher.
- Alte Tools erst kündigen, wenn die neuen Abläufe einen Monat stabil laufen.
Entscheidungsraster: fünf Fragen
- Wie viele Tools ersetzt GetResponse bei euch konkret?
- Wer pflegt die Plattform, und wie viel Zeit hat diese Person?
- Welche Sonderfälle habt ihr, und lassen sie sich abbilden?
- Wie sieht der Preis bei doppelter Kontaktzahl aus?
- Wie kommen Kontakte aus Website, Formularen und Shop hinein?
Prozess vor Funktion: Beschreib erst den Ablauf vom Erstkontakt bis zum Kunden auf einer Seite. Dann prüf, ob die Suite genau diesen Ablauf abbildet.
Grenzen von GetResponse
- Breite statt Tiefe. Landingpages, Webinare und Shop-Funktionen sind solide, aber Spezialtools gehen jeweils weiter.
- Kosten mit der Liste. Mit wachsender Kontaktzahl steigen die Preise deutlich, auch für Kontakte, die nie öffnen.
- Nutzer je Tarif begrenzt. Starter erlaubt laut Preisangaben drei, Marketer und Creator fünf Nutzer.
- Einfache Formulare. Für Anfragen mit vielen Fragen oder Rechnern brauchst du ein eigenes Formular-Tool.
Die ersten 30 Tage
- Woche 1: Domain authentifizieren, Kontakte mit Einwilligung importieren, Absender und Fußzeile einrichten.
- Woche 2: Willkommensfolge mit drei Mails bauen und mit Testkontakten prüfen.
- Woche 3: Formulare auf der Website anbinden und Tags je Quelle setzen.
- Woche 4: ersten Newsletter senden, Öffnungen und Klicks auswerten, alte Tools abschalten, die nicht mehr gebraucht werden.
Kontakte aus Formularen an GetResponse
Die Formulare einer Suite sind meist einfach: Name, E-Mail, vielleicht ein Feld mehr. Für Anfragen, bei denen du vorher wissen willst, worum es geht, reicht das selten. Mit einem mehrstufigen Formular in deinem WordPress fragst du Thema, Umfang und Zeitpunkt ab und schickst den Kontakt danach weiter.
Funnelforms Pro legt Kontakte direkt in GetResponse an. Die Verbindung richtest du einmal ein, sie steht in allen Formularen bereit. Für eigene Abläufe gehen Webhooks, Zapier, Make und n8n.

Häufige Fragen
Was kostet GetResponse?
Für 1.000 Kontakte beginnt Starter bei 19 US-Dollar im Monat, Marketer bei 59 und Creator bei 69. Jährliche Zahlung ist günstiger, mehr Kontakte sind teurer (Stand November 2026, beim Anbieter prüfen).
Lohnt sich eine Suite wie GetResponse?
Wenn sie wirklich mehrere Tools ersetzt und euer Ablauf in die Standardwege passt, ja. Bei vielen Sonderfällen sind Spezialtools oft besser.
Kann Funnelforms Kontakte an GetResponse übergeben?
Ja, Funnelforms Pro hat eine direkte Integration mit GetResponse, dazu Webhooks, Zapier, Make und n8n.