Was Onepage ist
Onepage (onepage.io) ist ein Website-Baukasten aus Deutschland. Du baust damit Landingpages, Eventseiten, Portfolios und kleine Firmenseiten im Browser, mit Vorlagen und einem Editor, in dem du Abschnitte verschiebst und Texte direkt änderst. Gehostet wird bei Onepage, du brauchst also kein eigenes WordPress und keinen Server.
Der Name ist Programm: Viele Projekte bestehen aus einer langen Seite mit Abschnitten, die nacheinander erzählen, worum es geht. Höhere Tarife erlauben aber auch mehrere Seiten und mehrere Websites.
Ein paar Begriffe, die dir dabei begegnen:
- Onepager. Eine Website, deren Inhalte auf einer einzigen Seite stehen. Das Menü springt zu Abschnitten statt zu Unterseiten.
- Lazy Loading. Bilder und Videos laden erst, wenn sie ins Bild scrollen. Die Seite ist dadurch schneller sichtbar.
- Custom Code. Eigener HTML-, CSS- oder JavaScript-Code, etwa für ein Tracking oder ein eingebettetes Formular.
Die Stärken von Onepage
- Schneller Start. Vorlage wählen, Texte und Bilder tauschen, veröffentlichen. Für eine erste Landingpage reicht oft ein Nachmittag.
- Klare Struktur. Fertige Abschnitte für Nutzen, Ablauf, Stimmen, Preise und Kontakt helfen, die Seite logisch aufzubauen.
- Mobil von Anfang an. Das Layout passt sich an Handy, Tablet und Desktop an. Die Vorschau zeigt alle drei.
- Gezielte Führung. Auf einer einzigen Seite lesen Besucher die Inhalte in der Reihenfolge, die du festlegst, und landen am Ende beim Aufruf zum Handeln.
- Kein Technikaufwand. Hosting, SSL und Updates übernimmt der Anbieter.
Onepage oder mehrere Seiten?
Eine einzelne Seite und eine Website mit vielen Unterseiten lösen verschiedene Aufgaben. Die Frage ist nicht, was besser ist, sondern was dein Ziel braucht.
| Onepager | Website mit Unterseiten | |
|---|---|---|
| Passt für | Landingpage, Kampagne, Event, Portfolio, ein Angebot | Mehrere Leistungen, Zielgruppen oder Standorte, Shop, Blog |
| Besucherführung | Linear, eine Geschichte, ein Ziel | Frei, über Menü und interne Links |
| Suchmaschinen | Eine Adresse für wenige Suchbegriffe | Eine Seite je Thema und Suchbegriff |
| Pflege | Wenig, alles an einer Stelle | Mehr, dafür besser erweiterbar |
Faustregel: Ein Angebot, eine Zielgruppe, ein Ziel? Dann reicht ein Onepager. Sobald du für mehrere Themen gefunden werden willst, brauchst du Unterseiten oder einen Ratgeberbereich.
Was Onepage 2026 kostet
Onepage hat einen dauerhaft kostenlosen Tarif und vier bezahlte Stufen. So stehen sie auf der Preisseite des Anbieters, bei monatlicher Zahlung, Stand November 2026:
| Tarif | Preis im Monat | Für wen |
|---|---|---|
| Free | 0 € | Private Projekte, 1 Website mit bis zu 3 Seiten, mit Onepage-Branding |
| Essential | 19,90 € | Eigene Domain, bis zu 7 Seiten, ohne Branding |
| Standard | 39,90 € | Bis zu 2 Websites mit mehr Seiten |
| Advanced | 69,90 € | Mehrere Websites, mehr Marketing-Funktionen |
| Expert | 179,90 € | Agenturen und große Projekte, mehrere Bearbeiter |
Bei jährlicher Zahlung wird es laut Anbieter rund 17 Prozent günstiger. Grenzen für Seiten, Websites und KI-Funktionen ändert Onepage gelegentlich. Prüf vor der Buchung die aktuelle Preisseite.
Onepage-Website erstellen in 7 Schritten
- Konto anlegen und ein neues Projekt starten. Für den ersten Entwurf reicht der kostenlose Tarif.
- Vorlage wählen, die zu Branche und Ziel passt. Farben, Schriften und Abschnitte änderst du später.
- Texte und Bilder ersetzen. Eine klare Überschrift oben sagt in einem Satz, was du anbietest und für wen.
- Aufrufe zum Handeln setzen, etwa „Angebot anfragen“ oder „Termin buchen“, oben und nach jedem wichtigen Abschnitt.
- Auf dem Handy prüfen. Die Vorschau zeigt viel, ein Test auf dem eigenen Telefon zeigt mehr.
- SEO-Grundlagen eintragen: Seitentitel, Beschreibung, sprechende Überschriften, Alternativtexte für Bilder.
- Veröffentlichen und die eigene Domain verbinden.
Mehr Anfragen aus deinem Onepager
Eine schöne Seite bringt noch keine Kunden. Entscheidend ist, was am Ende passiert: Meldet sich der Besucher, oder geht er? Ein einfaches Kontaktformular mit Name, E-Mail und Nachricht ist für viele zu viel Hürde und für dich zu wenig Information.
Besser funktioniert ein mehrstufiges Formular: erst leichte Auswahlfragen mit Bildern, dann Details, zum Schluss die Kontaktdaten. Der Besucher ist schon investiert, wenn du nach seiner Telefonnummer fragst, und du weißt vor dem ersten Anruf, worum es geht.
Mit Funnelforms Pro baust du so einen Funnel in WordPress und bindest ihn per Einbettungscode auch auf Websites außerhalb von WordPress ein, also auch auf einem Onepager, sofern dein Tarif eigenen HTML-Code erlaubt. Du legst fest, auf welchen Websites der Code laufen darf, und die Höhe passt sich automatisch an. Die Anfragen landen in deinem WordPress, mit Lead-Board, Statistik je Schritt und auf Wunsch direkt in HubSpot, Pipedrive oder per Webhook in deinem CRM.
Alternativ bekommt jedes Formular eine eigene Adresse, die du aus dem Onepager verlinken kannst, etwa hinter dem Knopf „Angebot anfragen“. Das geht auch mit Funnelforms Free.

Mobil optimieren: die wichtigsten Maßnahmen
Google bewertet Seiten nach ihrer mobilen Fassung, und die meisten Besucher kommen vom Handy. Diese Punkte bringen am meisten:
- Bilder verkleinern. Nutze WebP oder komprimierte JPEGs, Fotos selten größer als 200 KB.
- Wenig Effekte. Jede Animation kostet Ladezeit. Ziel: Inhalte sichtbar in unter drei Sekunden.
- Große Knöpfe. Mindestens daumenbreit, der erste Aufruf zum Handeln im oberen Drittel.
- Kurze Absätze und Zwischenüberschriften, die auch beim Überfliegen tragen.
- Formulare mit wenigen Feldern je Schritt. Auswahlkacheln statt Tippen, wo es geht.
- Regelmäßig messen mit PageSpeed Insights und echten Zahlen: Wie viele Besucher klicken auf den Aufruf, wie viele senden ab?
Grenzen und wie du sie löst
- Wenig Platz. Alles auf einer Seite wirkt schnell überladen. Lösung: nur das Wichtigste zeigen, Details in aufklappbare Fragen oder auf eine zweite Seite.
- Suchmaschinen. Eine Adresse rankt nur für wenige Begriffe. Lösung: eine klare Überschriftenstruktur und, wenn du mehr Suchverkehr willst, eigene Seiten oder Ratgeber je Thema.
- Ladezeit. Viele große Bilder und Videos bremsen. Lösung: komprimieren, Lazy Loading, Videos erst auf Klick laden.
- Orientierung. Auf langen Seiten verlieren Besucher den Überblick. Lösung: ein mitlaufendes Menü mit Sprungmarken.
- Weniger Freiheit als ein CMS. Bei manchen Vorlagen ist das Design begrenzt, und Plugins wie in WordPress gibt es nicht. Wer viele Funktionen braucht, ist mit WordPress und einem Page Builder flexibler.
Alternativen zu Onepage
Je nach Ziel kommen andere Werkzeuge in Frage:
- WordPress mit Page Builder wie Elementor, Divi oder dem Block-Editor: mehr Freiheit, eigene Daten, dafür eigenes Hosting. Unser Page-Builder-Vergleich hilft bei der Wahl.
- Funnel-Baukästen wie Heyflow oder Perspective: für mobile Funnels mit vielen Schritten, gehostet und monatlich bezahlt. Siehe Heyflow-Alternative und Perspective-Alternative.
- Funnelforms in deinem WordPress: Funnels, Rechner und Terminbuchung als Plugin, mit allen Daten auf deinem Server. Pro kostet ab 23 € im Monat bei jährlicher Zahlung, Free ist kostenlos und ohne Mengenlimit.
Häufige Fragen
Ist Onepage kostenlos?
Ja, es gibt einen dauerhaft kostenlosen Tarif für eine Website mit bis zu drei Seiten und Onepage-Branding. Eigene Domain und ohne Branding gibt es ab dem Tarif Essential für 19,90 € im Monat (Stand November 2026).
Kann ich ein Funnelforms-Formular in Onepage einbinden?
Mit Funnelforms Pro bindest du Formulare per Einbettungscode auch außerhalb von WordPress ein, wenn dein Baukasten eigenen HTML-Code erlaubt. Ohne Einbettung kannst du auf die eigene Adresse des Formulars verlinken, das geht auch mit Free.
Ist eine Onepage-Website schlecht für SEO?
Nicht schlecht, aber begrenzt. Eine Adresse rankt für wenige Suchbegriffe. Für ein Angebot mit klarer Zielgruppe reicht das, für viele Themen brauchst du Unterseiten oder Ratgeber.