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Ratgeber

Die 5 besten WordPress Page Builder im Vergleich.

Elementor, Divi, Beaver Builder, WPBakery oder einfach der Block-Editor? Hier stehen Funktionen, Preise 2026, Stärken und Schwächen der fünf bekanntesten Page Builder, dazu eine Entscheidungshilfe und der Weg, wie aus der schönen Seite Anfragen werden.

Aktualisiert am 7.11.2026 · 9 Min. Lesezeit · Zuerst erschienen im Funnelforms-Blog

Was ein Page Builder ist

Ein Page Builder ist ein Plugin oder ein Theme für WordPress, mit dem du Seiten visuell zusammenstellst: Abschnitte, Spalten, Texte, Bilder und Knöpfe per Ziehen und Ablegen, ohne HTML, CSS oder PHP. Die Vorteile:

  • Schnell vom Entwurf zur fertigen Seite, mit Vorlagen und fertigen Blöcken.
  • Unabhängig vom Theme bei der Gestaltung einzelner Seiten.
  • Was du siehst, bekommst du: Änderungen erscheinen sofort, für Desktop, Tablet und Handy.

Ein Page Builder ersetzt aber keine Strategie. Er ist ein Werkzeug. Wichtiger als das Werkzeug sind ein klares Ziel je Seite und ein guter Weg zur Anfrage.

1. Elementor: der Alleskönner mit großem Ökosystem

Elementor ist der verbreitetste Page Builder für WordPress. Du arbeitest direkt auf der Seite, mit vielen Widgets, Vorlagen und Erweiterungen von Drittanbietern. Mit dem Theme Builder in Elementor Pro gestaltest du auch Kopf- und Fußzeile, Blog-Layouts und WooCommerce-Seiten.

  • Stärken: leicht zu lernen, riesige Auswahl an Vorlagen und Add-ons, Popup-Builder und Formular-Widget in Pro, viele Anleitungen.
  • Schwächen: viel CSS und JavaScript bei großen Seiten, Add-ons verteilen Funktionen auf mehrere Plugins, ohne Elementor bleibt vom Layout wenig übrig.
  • Preis: Grundversion kostenlos, Elementor Pro im Jahresabo, je nach Zahl der Websites, ab rund 60 US-Dollar im Jahr für eine Website (Stand November 2026, Aktionspreise häufig).
  • Passt für: Einsteiger, Marketing-Teams und Agenturen, die schnell sichtbare Ergebnisse brauchen.

2. Beaver Builder: stabil und wartbar

Beaver Builder wirkt schlichter als Elementor oder Divi, ist aber für seinen sauberen Aufbau bekannt. Beim Deaktivieren bleibt der Inhalt als normales HTML in der Seite stehen, ein Wechsel ist dadurch leichter. Agenturen schätzen Multisite, White-Label und eine gut dokumentierte Schnittstelle für Entwickler.

  • Stärken: stabil über Jahre, schlanke Ausgabe, wenig Überraschungen bei Updates, gut für viele ähnliche Kundenseiten.
  • Schwächen: weniger Vorlagen und Effekte, der Theme Builder (Beaver Themer) kostet extra, kein eingebautes A/B-Testing.
  • Preis: Lite-Version kostenlos, bezahlte Lizenzen im Jahresabo ab rund 89 bis 99 US-Dollar, Agenturpakete deutlich teurer (Stand November 2026).
  • Passt für: Agenturen und Unternehmen, denen Wartbarkeit wichtiger ist als Effekte.

3. Divi: Design und Tests in einem

Divi von Elegant Themes ist Theme und Builder in einem. Du gestaltest visuell, mit globalen Farben, Schriften und Vorlagen, und testest mit Divi Leads Varianten einer Seite direkt im Builder. Eine Lizenz gilt für beliebig viele Websites, auch für Kunden.

  • Stärken: sehr viel Gestaltungsfreiheit, eingebaute Split-Tests, Lebenszeit-Lizenz möglich, große Community.
  • Schwächen: steilere Lernkurve, bei stark animierten Seiten leidet die Ladezeit, ältere Divi-Seiten bestehen aus Shortcodes und sind schwer auf einen anderen Builder umzuziehen.
  • Preis: 89 US-Dollar im Jahr oder 249 US-Dollar einmalig, jeweils für unbegrenzt viele Websites; eine Pro-Stufe mit KI und Cloud kostet mehr (Stand November 2026).
  • Passt für: Designer und Freelancer mit vielen Projekten, die Gestaltung und Tests aus einer Hand wollen.

4. WPBakery: der Klassiker in vielen Themes

WPBakery, früher Visual Composer, ist seit über zehn Jahren auf dem Markt und steckt in vielen gekauften Themes. Du baust im Backend oder im Frontend, Seiten bestehen aus Shortcodes mit klarer Struktur.

  • Stärken: läuft mit fast jedem Theme, volle Kontrolle über Aufbau und eigenes CSS, keine laufenden Kosten.
  • Schwächen: Oberfläche wirkt älter, Shortcodes erschweren den Umzug, die Ladezeit hängt stark vom Theme ab.
  • Preis: Einmalkauf je Website mit Updates, kein Abo; der Anbieter passt den Preis der Einzellizenz gerade an, prüf ihn vor dem Kauf.
  • Passt für: bestehende Projekte mit Themes, die WPBakery mitbringen, und technisch versierte Nutzer.

5. Gutenberg: der Block-Editor von WordPress

Gutenberg ist seit 2018 der Standard-Editor von WordPress und hat sich stark entwickelt. Mit Block-Themes und dem Website-Editor (Full Site Editing) gestaltest du heute ganze Websites ohne zusätzlichen Builder. Erweiterungen wie Kadence Blocks, Spectra, Stackable oder GenerateBlocks bringen weitere Layouts.

  • Stärken: kostenlos und im Kern von WordPress, sehr schlanke Ausgabe, schnelle Ladezeiten, kein Risiko, dass ein Plugin bei einem Update bricht.
  • Schwächen: anspruchsvolle Layouts brauchen Übung oder Block-Erweiterungen, weniger kreative Freiheit ohne CSS-Kenntnisse.
  • Preis: kostenlos; Block-Erweiterungen haben oft eine freie Version und Pro-Lizenzen.
  • Passt für: Blogs, Redaktionen und alle, denen Ladezeit und Zukunftssicherheit am wichtigsten sind.

Alle fünf auf einen Blick

BuilderBedienungLadezeitUmzugPreismodell
Elementorsehr leichtmittelschwerFree + Jahresabo
Beaver BuilderleichtgutleichtLite + Jahresabo
DivimittelmittelschwerJahr oder einmalig, beliebig viele Websites
WPBakerymittelvom Theme abhängigschwerEinmalkauf je Website
Gutenbergmittelsehr gutsehr leichtkostenlos

Weitere Builder, die du kennen solltest: Bricks und Breakdance für Entwickler und schnelle Seiten, Oxygen für volle Kontrolle über den Code.

Welcher Page Builder passt zu dir?

  • Einsteiger mit klarer Vorstellung: Elementor oder Divi.
  • Agentur mit vielen Kundenseiten: Beaver Builder, oder Divi wegen der Lizenz für beliebig viele Websites.
  • Designer mit Anspruch an Tests: Divi.
  • Bestehendes Theme mit WPBakery: dabei bleiben, bis ein Relaunch ansteht.
  • Blog, Redaktion, SEO-Projekte: Gutenberg mit einem schlanken Block-Theme.

Du planst nur eine einzelne, fokussierte Seite? Dann lies auch unseren Überblick zu Onepage.

Technische Stolpersteine und Lösungen

  • Ladezeit: schlankes Theme (etwa Hello, Astra, GeneratePress oder ein Block-Theme), Bilder als WebP, ein Cache-Plugin, nur die Add-ons, die du wirklich nutzt.
  • Konflikte: Updates erst in einer Testumgebung einspielen, mit Child-Theme arbeiten, Builder und Plugins aktuell halten.
  • Abhängigkeit: Wer später wechseln will, wählt einen Builder mit sauberer HTML-Ausgabe (Beaver Builder, Gutenberg) und hält wichtige Inhalte wie Texte und Formulare unabhängig vom Builder.

Aus der Seite Anfragen machen

Eine schön gestaltete Seite ist gut, eine Seite, die Anfragen bringt, ist besser. Die Formular-Widgets der Page Builder reichen für ein Kontaktformular. Für Anfragen mit mehreren Schritten, Rechner, Terminbuchung und Auswertung brauchst du ein eigenes Werkzeug.

Funnelforms läuft mit jedem dieser Builder: als Block im Block-Editor mit Live-Vorschau, als Widget in Elementor und per Shortcode in Divi, Beaver Builder, WPBakery und jedem anderen Builder. Das Formular-Skript bleibt mit Stilen unter 35 KB und verträgt Seitencache und Optimierungs-Plugins. In Pro übernimmt Funnelforms auf Wunsch das Design einer bestehenden Website, damit das Formular zur Seite passt.

Weil das Formular nicht im Builder steckt, bleibt es erhalten, wenn du den Builder wechselst. Einträge, Statistik und Integrationen liegen im Plugin, nicht im Layout.

Design-Einstellungen eines Formulars in Funnelforms
Das Formular passt sich dem Design deiner Seite an, egal mit welchem Builder.

So gehst du jetzt vor

  1. Ziel und Umfang klären: einzelne Landingpage, Firmenwebsite oder Blog.
  2. Den Builder wählen, der zu Ziel und Arbeitsweise passt, und die kostenlose Version oder Testphase nutzen.
  3. Mit der Startseite oder einer Landingpage beginnen, Vorlage oder frei.
  4. Ein Formular einbauen, das Anfragen qualifiziert, etwa mit Funnelforms Free oder Pro.
  5. Messen, eine Sache ändern, wieder messen.

Häufige Fragen

Welcher WordPress Page Builder ist der beste?

Es gibt keinen für alle. Elementor ist am leichtesten, Divi bietet die meiste Gestaltung mit eingebauten Tests, Beaver Builder ist am wartbarsten, Gutenberg am schnellsten und kostenlos, WPBakery passt zu bestehenden Themes.

Brauche ich überhaupt einen Page Builder?

Nicht unbedingt. Mit dem Block-Editor und einem Block-Theme lassen sich heute viele Websites ohne zusätzlichen Builder bauen. Ein Page Builder lohnt sich, wenn du viel gestalten willst und keine Erfahrung mit CSS hast.

Funktioniert Funnelforms mit Elementor, Divi und Co.?

Ja. Funnelforms bringt einen Block für den Block-Editor und ein Widget für Elementor mit. In Divi, Beaver Builder, WPBakery und anderen Buildern setzt du das Formular per Shortcode ein.

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