NeuFunnelforms Pro 5.0 ist da: Predictive AI testet deinen Funnel, bevor er live geht.Funnelforms Pro 5.0 ist da.14 Tage kostenlos testen →
Ratgeber

Angebotsanfrage-Formular erstellen: alles fürs Angebot, ohne Rückfragen.

Die meisten Anfragen über die Website sind zu dünn für ein Angebot: Name, E-Mail, „Bitte um Rückruf“. So baust du ein Formular, das die nötigen Angaben gleich mitliefert, und antwortest schneller als der Mitbewerber.

Veröffentlicht am 7.11.2026 · 8 Min. Lesezeit

Warum normale Anfrageformulare wenig bringen

Ein klassisches Kontaktformular fragt nach Name, E-Mail und Nachricht. Für ein Angebot reicht das fast nie. Also rufst du zurück, schreibst Mails mit Rückfragen und wartest auf Antworten. Bis das Angebot steht, sind Tage vergangen, und der Interessent hat längst woanders angefragt.

Ein Angebotsformular dreht das um. Es fragt in kurzen Schritten genau die Angaben ab, die du für einen Preis brauchst. Der Besucher muss nicht überlegen, was er schreiben soll, und du kannst oft schon am selben Tag ein Angebot schicken.

Welche Angaben ein Angebot braucht

Geh deine letzten zehn Angebote durch und notiere, was du jedes Mal nachfragen musstest. Meist sind es diese sechs Punkte:

  1. Leistung. Was genau soll gemacht werden? Als Auswahl mit Kacheln, nicht als Freitext.
  2. Umfang. Fläche, Menge, Anzahl der Räume oder Seiten.
  3. Ort. Postleitzahl oder Adresse, wenn Anfahrt und Einzugsgebiet zählen.
  4. Zeitraum. „So schnell wie möglich“, „in den nächsten drei Monaten“ oder „nur Information“.
  5. Budget. Als Spannen zum Anklicken, mit einer Antwort „Weiß ich noch nicht“.
  6. Unterlagen. Fotos, Pläne oder ein bestehendes Angebot zum Vergleich.

Tipp: Alles, was du für das erste Angebot nicht brauchst, fragst du nicht. Die Details klärt das Gespräch danach.

Das Formular in Schritten aufbauen

Die Reihenfolge entscheidet, ob Besucher bis zum Ende kommen. Bewährt hat sich ein Multi-Step-Formular in dieser Reihenfolge:

  1. Leistung wählen. Ein Klick, kein Tippen. Das ist der leichteste Einstieg.
  2. Fragen zur Leistung. Wer „Bad sanieren“ wählt, bekommt andere Fragen als jemand mit „Dach“. Das regelst du mit bedingter Logik: Jede Antwort bekommt ihren eigenen Weg.
  3. Umfang und Zeitraum. Zahlen, Schieberegler und Auswahlfragen.
  4. Ort und Unterlagen. Adresse und Datei-Upload für Fotos, mit erlaubten Dateitypen und Größe.
  5. Kontaktschritt. Erst jetzt Name, E-Mail und Telefon, mit Einwilligung, wenn du sie brauchst.

In Pro sprichst du mit Platzhaltern Besucher in späteren Fragen mit ihren Antworten an, etwa „Wann soll das Bad fertig sein?“. Bei langen Formularen hilft Später fortsetzen (Pro): Wer ein Foto erst suchen muss, speichert die Antworten und macht über einen Link weiter.

Angebotsformular auf dem Handy mit Kontaktschritt am Ende
Kontaktdaten kommen zuletzt, wenn der Besucher schon investiert hat.

Nach dem Absenden: schnell antworten

Die beste Anfrage nützt nichts, wenn sie im Postfach liegen bleibt. Richte deshalb ein, was nach dem Absenden passiert:

  • Mail an dich mit allen Antworten, in Pro auf Wunsch mit dem Eintrag als PDF im Anhang. Das PDF kannst du direkt für die Kalkulation nutzen.
  • Bestätigung an den Besucher mit dem, was er angegeben hat, und dem nächsten Schritt: „Du bekommst dein Angebot bis morgen 12 Uhr.“
  • Meldung im Team (Pro) über Slack oder Microsoft Teams, damit jemand sofort übernimmt.
  • Board für Anfragen (Pro). Jeder Eintrag bekommt Status, Phase, Zuständigkeit und Notizen. So siehst du, welche Anfragen auf ein Angebot warten.
  • Weiter ins CRM (Pro), zum Beispiel als Kontakt und Deal in HubSpot oder als Person in Pipedrive, oder über Webhooks, Zapier, Make und n8n.

Qualifizieren, ohne abzuschrecken

Du willst wissen, welche Anfragen sich lohnen, ohne Besucher mit einem Verhör zu vergraulen. Drei Wege:

  • Spannen statt Zahlen. „5.000 bis 10.000 €“ klickt man leichter an, als einen Betrag einzutippen.
  • Ehrliche Ausstiege. Wer außerhalb deines Einzugsgebiets wohnt, bekommt einen eigenen Abschluss mit einem freundlichen Hinweis statt eines Angebots, das nie kommt.
  • Lead-Score (Pro). Eine Berechnung bewertet jede Anfrage nach Budget, Zeitraum und Umfang. Im Board sortierst du danach und rufst die wertvollsten zuerst an.

Häufige Fragen

Kann ich ein Angebotsformular mit Funnelforms Free bauen?

Ja, mit Auswahl, Text, Zahl, Datum, Wegen je Antwort, Mail an dich und Bestätigung. Datei-Upload, Adresse, Schieberegler, Platzhalter in Fragen, PDF im Anhang, Board-Phasen, Slack und Teams, CRM, Webhooks und Lead-Score gehören zu Pro.

Wie viele Fragen sind zu viele?

So viele, wie du für das erste Angebot wirklich brauchst. Die Statistik zeigt je Schritt, wo Besucher aussteigen; dort kürzt du zuerst.

Wie schütze ich das Formular vor Spam?

Im Kontaktschritt gibt es ein Captcha-Feld. Einträge, die als Spam erkannt werden, landen in einem eigenen Ordner, aus dem du sie zurückholen kannst.

Bereit?

Dein nächster Lead fängt mit einer guten Frage an.

Installiere Free in zwei Minuten oder starte direkt mit Pro und allen Funktionen.

PreiseKostenlos starten